Yoga Nidra
Die Kunst des bewussten Entspannens

Yoga Nidra wird häufig als „yogischer Schlaf“ bezeichnet.
Dabei handelt es sich jedoch nicht einfach um Schlaf,
sondern um eine geführte Form der Tiefenentspannung,
bei der sich der Körper zunehmend entspannen darf,
während die Aufmerksamkeit meiner Stimme folgt.
Was mich an Yoga Nidra von Anfang an besonders angesprochen hat, ist seine Einfachheit. Es braucht keine körperlichen Übungen, keine besondere Beweglichkeit und auch keine Yoga-Erfahrung.
Du liegst bequem und zugedeckt auf der Behandlungsliege, schließt die Augen und lässt dich von meiner Stimme durch die einzelnen Phasen der Übung begleiten.
Dabei gibt es nichts zu leisten und kein bestimmtes Ziel zu erreichen. Du darfst einfach zuhören, wahrnehmen und geschehen lassen.
Gerade wenn der Alltag von vielen Aufgaben, Verantwortung
und ständigem Denken geprägt ist, kann Yoga Nidra eine wunderbare Möglichkeit sein, ganz bewusst aus dem Tun auszusteigen und sich eine Zeit der Ruhe zu schenken.
Zwischen Wachsein und Schlaf
Yoga Nidra führt dich in einen Zustand tiefer körperlicher Entspannung,
der häufig als ein Zustand zwischen Wachsein und Schlaf beschrieben wird.
Dein Körper ruht tief, während dein Bewusstsein auf einer subtilen Ebene präsent bleibt. In dieser Phase können sich tiefliegende Spannungen lösen.
Während dein Körper immer mehr zur Ruhe kommen darf,
folgst du mit deiner Aufmerksamkeit meiner Stimme.
Dabei wirst du unter anderem durch die Wahrnehmung
verschiedener Körperbereiche, unterschiedlicher Empfindungen,
deines Atems und innerer Bilder geführt.
Sankalpa – ein Gedanke, der dich begleitet
Ein Bestandteil von Yoga Nidra kann das Sankalpa sein –
ein kurzer, positiv formulierter innerer Vorsatz oder Herzenswunsch.
Das Sankalpa wird während der Yoga-Nidra-Praxis in einem Zustand
tiefer Ruhe innerlich wiederholt. Es darf etwas ausdrücken, das für dich persönlich Bedeutung hat und dich auf deinem Weg begleiten soll.
Wenn du noch kein eigenes Sankalpa hast, ist das kein Problem.
Wir können uns vor der Anwendung gemeinsam Zeit nehmen, um zu schauen, ob und welcher persönliche Gedanke für dich passend sein könnte.
Ein Sankalpa ist dabei kein Ziel, das du erreichen oder erfüllen musst.
Vielmehr ist es eine bewusste innere Ausrichtung,
die du für diesen Moment mitnehmen darfst.
So läuft deine Yoga-Nidra-Sitzung ab
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für ein kurzes Gespräch.
Besonders bei deinem ersten Termin möchte ich erfahren,
was dich zu Yoga Nidra führt und was du dir von deiner
persönlichen Auszeit wünschst.
Anschließend machst du es dir bequem auf meiner Behandlungsliege.
Du liegst entspannt, wirst zugedeckt und kannst die Augen schließen.
Dann beginnt die eigentliche Yoga-Nidra-Praxis.
Für etwa 30 Minuten begleite ich dich ausschließlich mit meiner Stimme durch die verschiedenen Phasen der Tiefenentspannung. Du musst dabei nichts tun – du darfst einfach zuhören und dich führen lassen.
Am Ende führe ich deine Aufmerksamkeit langsam wieder
zurück in den Raum. Danach lassen wir deine Sitzung bei einem
kurzen Gespräch in Ruhe ausklingen.
Eine Zeit, in der nichts von dir erwartet wird.
Komm an, lass los und finde neue Kraft
in der bewussten Ruhe des Yoga Nidra.